[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"zeug-de\u002Fzeug\u002Fllms-fuer-pi-coding-agent":3,"related-de\u002Fzeug\u002Fllms-fuer-pi-coding-agent":394},{"id":4,"title":5,"badge":6,"body":7,"category":366,"date":367,"description":368,"draft":369,"extension":370,"image":371,"link":372,"linkText":373,"meta":374,"navigation":375,"path":376,"pinned":369,"publishTime":377,"seo":378,"stem":379,"tags":380,"verdict":391,"visual":392,"__hash__":393},"zeug_de\u002Fzeug\u002Fllms-fuer-pi-coding-agent.md","Meine LLMs für Pi: GPT, Claude, GLM, Kimi und DeepSeek","Heißer Tipp",{"type":8,"value":9,"toc":355},"minimark",[10,14,17,20,23,26,29,38,41,43,46,48,51,56,59,67,69,72,75,78,81,84,88,96,99,101,104,107,117,119,122,124,131,133,136,138,141,143,146,148,151,153,156,158,161,163,166,170,181,183,186,188,191,193,196,198,201,203,206,209,211,214,217,220,222,225,228,232,235,238,241,243,265,267,270,273,276,280,283,286,288,294,297,299,305,308,311,314,318,321,323,326,329,332,335,337,340,342,345,347,350,352],[11,12,13],"p",{},"Bei Coding-Agenten rede ich gern über Harnesses.",[11,15,16],{},"Terminal. Tools. Sessions. Kontext. Permissions. Extensions.",[11,18,19],{},"All diese Dinge, die aus einem Chatfenster ein brauchbares Werkzeug machen.",[21,22],"spacer",{},[11,24,25],{},"Aber irgendwann bleibt eine ziemlich einfache Frage übrig:",[11,27,28],{},"Welches Gehirn spannst du da eigentlich ein?",[11,30,31,32,37],{},"Den Harness-Teil habe ich im Artikel über ",[33,34,36],"a",{"href":35},"\u002Fzeug\u002Fpi-coding-agent","Pi als Coding Agent"," schon eingeordnet. Dieser Text hier ist der weniger philosophische und etwas teurere Teil.",[11,39,40],{},"Die Modelle.",[21,42],{},[11,44,45],{},"Und weil LLM-Preise, Limits und Modellnamen schneller wechseln als ich „nur kurz refactoren“ sagen kann: Das hier ist kein ewiges Ranking.",[21,47],{},[11,49,50],{},"Es ist mein Stand im Juni 2026.",[52,53,55],"h2",{"id":54},"warum-die-modellfrage-in-pi-entspannter-ist","Warum die Modellfrage in Pi entspannter ist",[11,57,58],{},"Pi ist für mich bei Modellen angenehm unromantisch.",[11,60,61,62,66],{},"Ich muss nicht meinen kompletten Workflow wechseln, nur weil ich ein anderes LLM ausprobieren will. Ich öffne ",[63,64,65],"code",{},"\u002Fmodel",", wähle ein Modell, arbeite weiter.",[21,68],{},[11,70,71],{},"Das klingt banal.",[11,73,74],{},"Ist aber einer der Gründe, warum ich Pi so mag.",[11,76,77],{},"Ein Modell ist für mich nicht die ganze Identität meines Setups. Es ist eine Komponente. Eine wichtige, teure, manchmal ziemlich nervige Komponente. Aber trotzdem eine Komponente.",[11,79,80],{},"Und Pi behandelt sie genau so.",[11,82,83],{},"OpenAI über Codex, Anthropic über API, DeepSeek, Z.AI, Kimi, OpenRouter, OpenCode Go und eigene Provider können alle im gleichen Arbeitsfluss landen. Nicht immer mit exakt den gleichen Stärken, nicht immer mit exakt den gleichen Limits. Aber ohne diesen absurden Werkzeugwechsel, bei dem man jedes Mal wieder bei null anfängt.",[52,85,87],{"id":86},"mein-default-gpt-55","Mein Default: GPT-5.5",[11,89,90,91,95],{},"Wenn ich nur ein Modell wählen dürfte, wäre mein Default gerade ",[92,93,94],"strong",{},"GPT-5.5",".",[11,97,98],{},"Nicht für alles, aber für sehr viel.",[21,100],{},[11,102,103],{},"OpenAI positioniert GPT-5.5 ziemlich klar für Coding und professionelle Arbeit.",[11,105,106],{},"Das merkt man auch.",[11,108,109,110,116],{},"Meine Meinung ist zwar schon seit Monaten, dass 5.4 und 5.5 die „besten“ Modelle sind, aber anscheinend gibt es jetzt auch immer mehr ",[33,111,115],{"href":112,"rel":113},"https:\u002F\u002Fdeepswe.datacurve.ai",[114],"nofollow","Benchmarks",", die mich da unterstützen 🎉",[21,118],{},[11,120,121],{},"Es ist stark bei Refactors, Debugging, Codebase-Navigation, Planen, nüchternem Abarbeiten und diesen Sessions, bei denen das Modell bitte nicht nach drei Tool Calls vergisst, warum es überhaupt hier ist.",[21,123],{},[11,125,126,127,130],{},"Dazu kommt: GPT-5.5 bringt über eine Million Token Kontext, ",[63,128,129],{},"xhigh"," Reasoning und sehr große Ausgaben mit. Das ist für Agentenarbeit keine kleine Randnotiz. Lange Kontexte sind nicht automatisch klug, aber sie verhindern oft, dass ein Modell alle fünf Minuten so tut, als hätte es das Projekt gerade erst kennengelernt.",[21,132],{},[11,134,135],{},"Interessant wird es für mich aber bei Codex.",[21,137],{},[11,139,140],{},"Die Codex-Abos sind überraschend ergiebig, wenn man regelmäßig mit Coding-Agenten arbeitet. Reine API-Nutzung kann schnell sehr real werden. Ein Abo fühlt sich da oft entspannter an, zumindest wenn man es wirklich nutzt.",[21,142],{},[11,144,145],{},"Und das ist der wichtige Unterschied zu Claude: Das ChatGPT- oder Codex-Abo darf man dafür auch offiziell benutzen.",[21,147],{},[11,149,150],{},"Pi unterstützt den Login für OpenAI Codex-Abos direkt, statt dass man mit fragwürdigen Token-Workarounds herumturnt.",[21,152],{},[11,154,155],{},"Das macht für mich einen großen Unterschied.",[21,157],{},[11,159,160],{},"Die Einschränkung: Frontend.",[21,162],{},[11,164,165],{},"Bei visueller Arbeit, Layout, Mut, Geschmack und der Frage, ob eine Seite am Ende nicht wieder wie eine sehr höfliche SaaS-Landingpage aussieht, ist GPT-5.5 für mich nicht immer mein erster Griff. Es kann das. Aber ich vertraue ihm dort weniger blind als bei Backend, Tooling oder Logik.",[52,167,169],{"id":168},"claude-sonnet-und-opus-stark-aber-teuer","Claude Sonnet und Opus: stark, aber teuer",[11,171,172,173,176,177,180],{},"Natürlich gehören ",[92,174,175],{},"Claude Sonnet"," und ",[92,178,179],{},"Claude Opus"," in diese Liste.",[21,182],{},[11,184,185],{},"Alles andere wäre Quatsch.",[21,187],{},[11,189,190],{},"Sonnet ist oft der vernünftige Claude-Default: schnell genug, stark genug, gut bei Code, gut bei Erklärung, angenehm bei längeren Aufgaben.",[21,192],{},[11,194,195],{},"Opus ist die Variante, die ich nehmen möchte, wenn eine Aufgabe wirklich lange, verzweigt und potenziell teuer wird, weil Fehler dort noch teurer wären.",[21,197],{},[11,199,200],{},"Anthropic beschreibt Opus genau in dieser Ecke: komplexes Reasoning, long-horizon agentic coding, viel Autonomie. Die neueren Sonnet- und Opus-Versionen bewegen sich außerdem bei 1M Kontext, was für große Codebases und längere Agentensessions natürlich reizvoll ist.",[21,202],{},[11,204,205],{},"An der Qualität liegt es nicht. Es sind der Preis und die praktische Nutzbarkeit im kleinen Abo.",[11,207,208],{},"Und wichtig: Ein normales Claude-Abo ist für mich kein Pi-Ticket.",[21,210],{},[11,212,213],{},"Mit einem Claude-Abo würde ich die Claude-Modelle nicht in Pi benutzen. Nicht, weil es keine technischen Workarounds gäbe. Die gibt es. Aber das ist nicht der saubere erlaubte Weg, und wenn Anthropic das als Abo-Umgehung wertet, droht im schlimmsten Fall eine Sperrung des Claude-Accounts.",[11,215,216],{},"Das wäre mir für ein paar günstigere Agentenläufe wirklich zu dumm.",[11,218,219],{},"Wenn Claude in Pi, dann für mich nur über einen sauberen API-Zugang oder einen ausdrücklich erlaubten Provider.",[21,221],{},[11,223,224],{},"Wenn ich nur ein bisschen herumspiele, ist das egal. Wenn ich aber ernsthaft Agenten auf Projekte loslasse, werden Tokens plötzlich nicht mehr abstrakt. Dann sind sie nicht mehr „ein bisschen Nutzung“, sondern eine Rechnung mit Persönlichkeit.",[11,226,227],{},"Claude bleibt für mich deshalb ein Modell, das ich sehr respektiere, aber nicht immer entspannt verbrate.",[52,229,231],{"id":230},"glm-52-kimi-k27-und-deepseek-v4-pro","GLM-5.2, Kimi K2.7 und DeepSeek V4 Pro",[11,233,234],{},"Das ist die Ecke, in der es für mich richtig interessant wird.",[11,236,237],{},"Nicht, weil diese Modelle immer besser sind als GPT oder Claude.",[11,239,240],{},"Sondern weil sie oft gut genug bis sehr gut sind und dabei deutlich weniger nach Luxuspanik riechen.",[21,242],{},[244,245,246,253,259],"ul",{},[247,248,249,252],"li",{},[92,250,251],{},"GLM-5.2 ist der unterschätzte Arbeiter."," Z.AI beschreibt es als Modell für agentic engineering und long-horizon tasks. 200K Kontext, große Ausgaben, Tool-Nutzung, Coding-Fokus. Vor allem im alten GLM Coding Plan war das für mich ein kleiner Cheatcode: sehr viel Modell für wenig Geld. Leider ist dieser Plan zuletzt deutlich teurer geworden. Das Modell bleibt trotzdem stark.",[247,254,255,258],{},[92,256,257],{},"Kimi K2.7 ist die angenehme OSS-Schiene."," Moonshot hat die Gewichte veröffentlicht, das Modell ist nativ multimodal, hat 262K Kontext und ist klar auf Coding, long-horizon execution und Agentenarbeit ausgerichtet. Es ist nicht mein Modell für jeden heiklen Produktionsumbau. Aber für günstige, gute Agentenläufe ist es viel zu stark, um es zu ignorieren.",[247,260,261,264],{},[92,262,263],{},"DeepSeek V4 Pro ist die Kostenschublade, die sich öfter lohnt, als ich dachte."," 1M Kontext, Mixture-of-Experts mit 1,6T Gesamtparametern und 49B aktiv, starke Coding- und Reasoning-Ausrichtung. Je nach Route und Anbieter ist es extrem günstig. Für Kleinigkeiten, Aufräumen, Suchen, Erklären und agentic work, bei dem ich nicht jedes Token innerlich mitzählen möchte, ist das sehr angenehm.",[21,266],{},[11,268,269],{},"Gerade DeepSeek ist außerdem lustig direkt: In den offiziellen DeepSeek-Dokumenten steht sogar eine Pi-Integration. Das gibt auf meiner sehr wissenschaftlichen Sympathieskala natürlich Bonuspunkte.",[11,271,272],{},"Sehr wissenschaftlich heißt hier: gar nicht.",[11,274,275],{},"Aber trotzdem.",[52,277,279],{"id":278},"openrouter-opencode-go-und-der-modell-zoo","OpenRouter, OpenCode Go und der Modell-Zoo",[11,281,282],{},"Der Punkt ist nicht, dass ich jeden Tag fünf Modelle brauche.",[11,284,285],{},"Der Punkt ist, dass ich sie ausprobieren kann, ohne mein Setup zu zerlegen.",[21,287],{},[11,289,290,293],{},[92,291,292],{},"OpenRouter"," ist dafür fast schon gefährlich bequem. Ein API-Key, hunderte Modelle, unterschiedliche Anbieter, Fallbacks, Routing nach Preis, Durchsatz oder Verfügbarkeit. Wenn ich wissen will, ob ein neues Modell in meinem echten Workflow taugt, ist das oft der schnellste Weg.",[11,295,296],{},"Getestet wird dann in meinem Projekt, mit meinen Dateien und meinen schlecht benannten Variablen, und nicht in einem Benchmark.",[21,298],{},[11,300,301,304],{},[92,302,303],{},"OpenCode Go"," ist die andere praktische Schiene. Es ist ein günstiges Abo für offene Coding-Modelle, aktuell mit Modellen wie GLM, Kimi, MiniMax, Qwen und DeepSeek. Nicht als magische Alles-Flat verstehen. Limits bleiben Limits. Aber als Spielwiese für starke offene Modelle ist es sehr ordentlich.",[11,306,307],{},"Und das Beste: Beides ist in Pi nicht exotisch.",[11,309,310],{},"OpenRouter und OpenCode Go sitzen als Provider im Pi-Modellkosmos. Dazu kommen direkte Provider wie DeepSeek, Z.AI und Kimi For Coding. Wenn ein Modell nervt, wechsle ich. Wenn es überrascht, bleibt es in der Rotation.",[11,312,313],{},"So sollte Model-Hopping sein.",[52,315,317],{"id":316},"würde-ich-das-so-empfehlen","Würde ich das so empfehlen?",[11,319,320],{},"Ja, aber nicht als fixe Bestenliste, eher als Haltung.",[21,322],{},[11,324,325],{},"Wenn ich einen starken Default will, nehme ich GPT-5.5.",[11,327,328],{},"Wenn eine Aufgabe wirklich schwierig ist und die Kosten nicht der erste Schmerzpunkt sind, schaue ich zu Claude Sonnet oder Opus, aber nur über einen sauberen Zugang, nicht über Claude-Abo-Workarounds.",[11,330,331],{},"Wenn ich viel ausprobieren, agentisch arbeiten oder günstiger unterwegs sein will, sind GLM-5.2, Kimi K2.7 und DeepSeek V4 Pro viel besser, als man ihnen im westlichen Modellgespräch manchmal zugesteht.",[11,333,334],{},"Und wenn ich nicht weiß, was gerade gut ist, nehme ich OpenRouter oder OpenCode Go und probiere es einfach aus.",[21,336],{},[11,338,339],{},"Ausprobieren heißt hier in Pi und mit echtem Code, nicht theoretisch.",[21,341],{},[11,343,344],{},"Das ist für mich die eigentliche Stärke: Ich muss mich nicht religiös für ein Modell entscheiden.",[21,346],{},[11,348,349],{},"Ich kann einfach arbeiten.",[21,351],{},[11,353,354],{},"Und manchmal ist genau das die beste Modellstrategie.",{"title":356,"searchDepth":357,"depth":357,"links":358},"",3,[359,361,362,363,364,365],{"id":54,"depth":360,"text":55},2,{"id":86,"depth":360,"text":87},{"id":168,"depth":360,"text":169},{"id":230,"depth":360,"text":231},{"id":278,"depth":360,"text":279},{"id":316,"depth":360,"text":317},"Software","2026-06-04","Welche LLMs ich in Pi gerade am liebsten für Coding-Agenten nutze, warum GPT-5.5 mein Default ist und wo OpenRouter oder OpenCode Go praktisch werden.",false,"md","\u002Fimages\u002Farticles\u002Fllms-fuer-pi-coding-agent-cover.webp","https:\u002F\u002Fz.ai\u002Fsubscribe?ic=H42QOGJABT",null,{},true,"\u002Fzeug\u002Fllms-fuer-pi-coding-agent","12:15",{"title":5,"description":368},"zeug\u002Fllms-fuer-pi-coding-agent",[381,382,383,384,385,386,387,388,389,390],"llm","coding agent","pi","openrouter","opencode go","gpt-5.5","claude","glm-5.2","kimi k2.7","deepseek","Nicht jedes Modell muss mein Lieblingsmodell sein. Stark ist, dass Pi den Wechsel zwischen ihnen fast langweilig macht.","rings","beMwUHH3YAkbwqctvpuhM8S7ReWm1WUWSnhxrhn8i-Q",[395,629,896],{"id":396,"title":397,"badge":398,"body":399,"category":607,"date":608,"description":609,"draft":369,"extension":370,"image":610,"link":611,"linkText":373,"meta":612,"navigation":375,"path":613,"pinned":369,"publishTime":614,"seo":615,"stem":616,"tags":617,"verdict":626,"visual":627,"__hash__":628},"zeug_de\u002Fzeug\u002Fsurefeed-mikrochip-futterautomat.md","SureFeed Mikrochip Futterautomat: Wie drei Katzen endlich ihr eigenes Futter fressen","Game Changer",{"type":8,"value":400,"toc":599},[401,404,407,409,412,415,418,420,423,426,429,433,440,443,445,448,451,454,458,461,463,466,469,477,479,483,486,488,491,494,496,499,502,504,513,517,549,553,556,559,561,564,567,569,572,575,578,581,585,588,590,593,596],[11,402,403],{},"Ich habe beim Füttern jahrelang danebengestanden.",[11,405,406],{},"Reine Aufsichtspflicht, sonst räumt die schnellste Katze alle drei Näpfe ab.",[21,408],{},[11,410,411],{},"Bei uns leben drei Katzen, und die fressen so unterschiedlich, dass „stell halt drei Näpfe hin“ als Plan noch nie funktioniert hat.",[11,413,414],{},"Zwei von ihnen fressen langsam und über den ganzen Tag verteilt. Beide brauchen wegen körperlicher Einschränkungen ein bestimmtes Futter, einmal antiallergen, einmal Gastro. Daran lässt sich nichts verhandeln.",[11,416,417],{},"Die dritte frisst alles. Und zwar in etwa dreifacher Geschwindigkeit.",[21,419],{},[11,421,422],{},"Wer schon mal einen Mehrkatzenhaushalt mit zwei Spezialfuttern hatte, kennt das Ergebnis. Die schnelle Katze ist mit ihrer Portion fertig, bevor die anderen richtig angefangen haben, verscheucht sie dann vom Napf und isst deren Futter hinterher.",[11,424,425],{},"Also blieben zwei Möglichkeiten. Daneben stehen, bis alle fertig sind. Oder die Katzen zum Fressen in verschiedene Zimmer sortieren.",[11,427,428],{},"Beides funktioniert. Beides ist auf Dauer albern.",[52,430,432],{"id":431},"was-der-surefeed-eigentlich-macht","Was der SureFeed eigentlich macht",[11,434,435,436,439],{},"Der ",[92,437,438],{},"SureFeed Mikrochip Futterautomat"," von Sure Petcare gibt trotz seines Namens kein Futter aus. Er ist ein Napf mit Deckel und einem Chipleser.",[11,441,442],{},"Steht die richtige Katze davor, geht der Deckel auf. Tritt sie weg, schließt er wieder.",[21,444],{},[11,446,447],{},"Gelesen wird der Mikrochip, den die Katze sowieso schon unter der Haut hat. Der Automat kommt mit den üblichen Chipnummern zurecht, also mit 9, 10 und 15 Stellen, und speichert bis zu 32 Tiere. Für eine Katze ohne Chip liegt ein RFID-Anhänger fürs Halsband bei.",[11,449,450],{},"Dazu kommen ein normaler Napf, ein geteilter Napf für zwei Sorten und eine Matte für das, was daneben geht. Rein passen 400 ml, also auch zwei Portionsbeutel Nassfutter.",[11,452,453],{},"Strom kommt aus vier Batterien vom Typ C, die laut Hersteller mindestens sechs Monate halten. Der Napf darf also da stehen, wo die Katze sowieso frisst, und nicht da, wo eine Steckdose ist.",[52,455,457],{"id":456},"anlernen-bei-gechippten-katzen-eine-sache-von-minuten","Anlernen: bei gechippten Katzen eine Sache von Minuten",[11,459,460],{},"Unsere drei sind alle gechippt, deshalb war das Einrichten unspektakulär. Knopf drücken, Katze fressen lassen, Chip ist gespeichert.",[21,462],{},[11,464,465],{},"Für ängstliche Tiere gibt es einen Trainingsmodus, bei dem sich der Deckel erst gar nicht und dann in Stufen weiter bewegt, bis die Katze das Geräusch akzeptiert.",[11,467,468],{},"Bei uns hat das kaum eine Rolle gespielt. Wo Futter drin ist, ist Skepsis erfahrungsgemäß schnell verhandelbar.",[470,471],"content-image",{"align":472,"alt":473,"caption":474,"size":475,"src":476},"right","Katze mit Futterautomat","Durch die aufsteckbare Haube nun auch vor Dieben geschützt","small","\u002Fimages\u002Fcontent\u002Farticles\u002Fsurefeed-mikrochip-futterautomat\u002Fkatze-mit-futterautomat-mshaupro.webp",[21,478],{},[52,480,482],{"id":481},"was-sich-im-alltag-geändert-hat","Was sich im Alltag geändert hat",[11,484,485],{},"Füttern ist keine Veranstaltung mehr.",[21,487],{},[11,489,490],{},"Die beiden Langsamfresser können sich Zeit lassen. Ihr Futter steht offen im Raum und ist für die dritte trotzdem unerreichbar.",[11,492,493],{},"Zwischen den Bissen liegt der Deckel drauf, das Nassfutter trocknet also nicht auf. Bei Katzen, die über Stunden immer mal wieder vorbeikommen, zählt das mehr als jede andere Funktion.",[21,495],{},[11,497,498],{},"Und ich stehe nicht mehr daneben.",[11,500,501],{},"Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der ganze Unterschied. Vorher war jede Mahlzeit ein Termin, bei dem ich anwesend sein musste. Jetzt ist es einfach Futter, das dasteht.",[21,503],{},[11,505,506,507,512],{},"Eine ",[33,508,511],{"href":509,"rel":510},"https:\u002F\u002Flink.amazon\u002FB0dQ1TAMp",[114],"zusätzliche Haube"," hilft dann auch noch dabei, die Katzen ungestört fressen zu lassen.",[52,514,516],{"id":515},"was-ich-daran-mag","Was ich daran mag",[244,518,519,525,531,537,543],{},[247,520,521,524],{},[92,522,523],{},"Der Schlüssel ist schon in der Katze."," Kein Halsband, kein Anhänger, kein Zubehör, das verloren geht.",[247,526,527,530],{},[92,528,529],{},"Es löst genau ein Problem, und das richtig."," Wer welches Futter frisst, ist keine Verhandlungssache mehr.",[247,532,533,536],{},[92,534,535],{},"Spezialfutter wird wieder verlässlich."," Bei antiallergenem oder Gastro-Futter ist es eben keine Nebensache, ob am Ende die richtige Katze das richtige Futter im Bauch hat.",[247,538,539,542],{},[92,540,541],{},"Der geteilte Napf ist mitgedacht."," Nass und trocken nebeneinander, ohne dass beides eine gemeinsame Konsistenz entwickelt.",[247,544,545,548],{},[92,546,547],{},"Er braucht keine Aufmerksamkeit."," Keine App, keine Firmware, kein Konto. Batterien rein, Katze anlernen, fertig.",[52,550,552],{"id":551},"die-ehrlichen-grenzen","Die ehrlichen Grenzen",[11,554,555],{},"Jetzt der Teil, der mich wirklich nervt.",[11,557,558],{},"Eine unserer Katzen isst wie ein Kleinkind. Also mit Einsatz und in alle Richtungen.",[21,560],{},[11,562,563],{},"Wenn dabei Soße neben den Napfeinsatz läuft und in die Ritzen des Gehäuses wandert, wird es unangenehm. Der Napf darf in die Spülmaschine, Matte und Deckel wäscht man von Hand. Das Gehäuse aber darf nie ins Wasser, es wird nur feucht abgewischt. Und auseinandernehmen lässt sich das Ganze nur mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Vom Hersteller vorgesehen fühlt sich das Auseinanderbauen auf jeden Fall nicht an.",[11,565,566],{},"Bei trockenen Krümeln ist das kein Thema. Bei getrockneter Nassfuttersoße in einer Kante, an die man mit dem Finger nicht kommt, schon.",[21,568],{},[11,570,571],{},"Dazu drei Dinge, die man vorher wissen sollte.",[11,573,574],{},"Er portioniert nicht. „Futterautomat“ heißt hier nur: kontrollierter Zugang. Wer ein Gerät sucht, das morgens um sieben von selbst Futter ausgibt, sucht etwas anderes.",[11,576,577],{},"Er kostet grob 130 €, und in einem Haushalt mit mehreren Katzen kauft man selten nur einen.",[11,579,580],{},"Und er regelt den Napf, nicht die Stimmung im Raum. Eine Katze, die sich daneben setzt und wartet, sitzt weiterhin da. Der Deckel bleibt zu, aber Sozialverhalten nimmt das Gerät niemandem ab.",[52,582,584],{"id":583},"würde-ich-ihn-wieder-kaufen","Würde ich ihn wieder kaufen?",[11,586,587],{},"Sofort.",[21,589],{},[11,591,592],{},"Für eine einzelne Katze ist er wahrscheinlich Luxus, außer das Nassfutter soll länger frisch bleiben oder es soll niemand mitnaschen, der nicht mitnaschen darf. Ein Hund im Haus zählt da auch dazu.",[11,594,595],{},"Für einen Haushalt mit mehreren Katzen, von denen eine schnell frisst und die anderen ein bestimmtes Futter brauchen, ist er dagegen kaum zu ersetzen.",[11,597,598],{},"Richtig sauber zu bekommen ist er nicht. Aber er hat mir eine Aufgabe abgenommen, die ich jahrelang selbst gemacht habe, und zwar schlechter als er.",{"title":356,"searchDepth":357,"depth":357,"links":600},[601,602,603,604,605,606],{"id":431,"depth":360,"text":432},{"id":456,"depth":360,"text":457},{"id":481,"depth":360,"text":482},{"id":515,"depth":360,"text":516},{"id":551,"depth":360,"text":552},{"id":583,"depth":360,"text":584},"Gadget","2026-08-06","Meine Erfahrung mit dem SureFeed Mikrochip Futterautomat bei drei Katzen, zwei Spezialfuttern und einer Katze, die dreimal so schnell frisst wie die anderen.","\u002Fimages\u002Farticles\u002Fsurefeed-mikrochip-futterautomat-cover.webp","https:\u002F\u002Flink.amazon\u002FB0d9kTjzO",{},"\u002Fzeug\u002Fsurefeed-mikrochip-futterautomat","11:00",{"title":397,"description":609},"zeug\u002Fsurefeed-mikrochip-futterautomat",[618,619,620,621,622,623,624,625],"surefeed","surefeed mikrochip futterautomat","futterautomat mit chip","mehrkatzenhaushalt","katzen","spezialfutter","sure petcare","futterneid","Ich muss beim Füttern nicht mehr daneben stehen und aufpassen, wer welchen Napf leer macht. Jede Katze kommt an ihr eigenes Futter, auch die langsame.","halftone","pL3VT_0jg4xHAK0mCklq13z5sJtU_jMQnORwHK1YNjA",{"id":630,"title":631,"badge":398,"body":632,"category":607,"date":874,"description":875,"draft":369,"extension":370,"image":876,"link":877,"linkText":373,"meta":878,"navigation":375,"path":879,"pinned":369,"publishTime":880,"seo":881,"stem":882,"tags":883,"verdict":894,"visual":392,"__hash__":895},"zeug_de\u002Fzeug\u002Ftrmnl-bwry.md","TRMNL BWRY: Ein E-Ink-Display gegen abgelaufenen Joghurt",{"type":8,"value":633,"toc":866},[634,637,640,642,645,648,652,655,658,661,663,670,673,676,678,681,684,687,691,694,697,699,702,710,712,715,719,722,725,728,730,737,740,743,745,748,751,758,762,765,768,770,796,798,801,804,806,809,811,843,847,850,852,855,858,860,863],[11,635,636],{},"Es gibt diesen Moment, den jeder kennt.",[11,638,639],{},"Man räumt den Kühlschrank aus, und hinten links steht ein Joghurt, der seit elf Tagen abgelaufen ist. Gekauft mit guten Absichten. Vergessen mit System.",[21,641],{},[11,643,644],{},"Ich habe das lange für eine Charakterschwäche gehalten.",[11,646,647],{},"Inzwischen glaube ich: Es ist ein Datenproblem.",[52,649,651],{"id":650},"das-mhd-wohnt-in-der-schlechtesten-datenbank-der-welt","Das MHD wohnt in der schlechtesten Datenbank der Welt",[11,653,654],{},"Die Information ist ja da.",[11,656,657],{},"Auf jeder Packung steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Klein gedruckt, gerne am Falz, gerne mit dem Rücken zur Tür, hinter der Milch, bei fünf Grad.",[11,659,660],{},"Um zu wissen, was diese Woche dran ist, müsste ich den Kühlschrank öffnen und jede Packung einzeln drehen. Das macht natürlich niemand.",[21,662],{},[11,664,665,666,669],{},"Einmal kurz zur Ehrenrettung des Datums: Mir ist völlig klar, dass ein ",[92,667,668],{},"Mindest","haltbarkeitsdatum kein Ablaufdatum ist. Da steht mindestens haltbar bis. Joghurt wird um Mitternacht nicht schlagartig schlecht, Hartkäse und Senf lachen noch Wochen später darüber.",[11,671,672],{},"Praktisch ist die Zahl trotzdem, weil sie die einzige ist, mit der ich sortieren kann, was zuerst dran ist.",[11,674,675],{},"Und bei leicht Verderblichem hört der Spaß sowieso auf. Auf Hackfleisch und frischem Fisch steht kein Mindesthaltbarkeits-, sondern ein Verbrauchsdatum, und das meint es wirklich ernst. Genau solche Sachen will ich im Blick haben, bevor ich anfangen muss, an einer Packung zu riechen.",[21,677],{},[11,679,680],{},"Zettel an der Tür haben wir probiert. Der Zettel war nach vier Tagen selbst abgelaufen.",[11,682,683],{},"Und Apps zum Vorräte-Tracken gibt es viele. Aber eine App, die ich aktiv öffnen muss, ist eine App, die ich nicht öffne. Schon gar nicht abends um sechs mit einer Pfanne in der Hand.",[11,685,686],{},"Das Problem war also nicht fehlende Information. Das Problem war, dass die Information nie da war, wo entschieden wird, was gekocht wird.",[52,688,690],{"id":689},"also-habe-ich-einen-kühlschrank-tracker-gebaut","Also habe ich einen Kühlschrank-Tracker gebaut",[11,692,693],{},"Der erste Teil der Lösung ist eine kleine selbst gebaute Web-App.",[11,695,696],{},"Nach dem Einkauf wird gescannt: Barcode vor die Handykamera, die App holt sich Name und Bild aus Open Food Facts, ich tippe das MHD ein, fertig. Mit der Zeit lernt sie sogar, wie lange ein Produkt bei uns typischerweise hält, und schlägt das Datum gleich mit vor.",[21,698],{},[11,700,701],{},"Für Sachen ohne Barcode, zum Beispiel das frische Fleisch aus der HelloFresh-Box, gibt es den Foto-Weg: Foto machen, ein Vision-Modell liest Name, Menge und MHD von der Packung, und ich bestätige.",[11,703,704,705,709],{},"Bestätigen ist hier das wichtige Wort. Die KI darf vorschlagen, aber nichts still eintragen. Wenn das Datum schlecht lesbar war, sagt sie das ehrlich dazu. Dieselbe Regel wie bei meiner ",[33,706,708],{"href":707},"\u002Fzeug\u002Fgmail-zu-kalender","Gmail-zu-Kalender-Automation",": KI erkennt, ich entscheide.",[21,711],{},[11,713,714],{},"Und beim Rausnehmen gibt es genau zwei Knöpfe: gegessen oder weggeworfen.",[52,716,718],{"id":717},"warum-ausgerechnet-ein-e-ink-display","Warum ausgerechnet ein E-Ink-Display",[11,720,721],{},"Jetzt der ehrliche Teil: Die App allein hätte das Problem nicht gelöst.",[11,723,724],{},"Apps muss man öffnen.",[11,726,727],{},"Die Liste musste dahin, wo die Entscheidung fällt: an die Wand in der Küche.",[21,729],{},[11,731,732,733,736],{},"Genau dafür hängt dort jetzt das ",[92,734,735],{},"TRMNL BWRY",". Ein 7,5-Zoll-E-Ink-Display, das genau vier Farben kann: Schwarz, Weiß, Rot und Gelb. Daher der Name. Es läuft monatelang auf Akku, leuchtet nicht, summt nicht und will keine Aufmerksamkeit. Es hängt einfach da und ist ein ruhiges Stück Information.",[11,738,739],{},"Vier Farben klingt erstmal nach wenig.",[11,741,742],{},"Für einen Kühlschrank ist es exakt die richtige Menge: Rot heißt abgelaufen oder heute fällig. Gelb heißt die nächsten drei Tage. Alles andere darf schwarzweiß sein und einfach in Ruhe warten.",[21,744],{},[11,746,747],{},"Ganz unten ist noch eine schwarze Leiste mit den nächsten Abfuhrterminen: Bio, Gelbe Tonne, Papier, Restmüll. Steht eine Tonne in den nächsten zwei Tagen an, bekommt sie einen gelben Punkt auf der Leiste. Auch das ist eine Information, die man komischerweise immer genau dann braucht, wenn man gerade in der Küche steht.",[11,749,750],{},"Technisch ist TRMNL erfreulich offen. Es gibt fertige Plugins für Kalender, Wetter und ähnliches, aber eben auch private Plugins: Das Display holt sich in festen Abständen JSON von einem eigenen Endpoint und rendert ein eigenes Template. Mein Endpoint liefert die Kühlschrank-Liste, sortiert nach Fälligkeit.",[11,752,753,754,95],{},"Die App dahinter ist ein kleines Nuxt-Projekt und läuft da, wo meine TypeScript-Sachen immer landen: auf ",[33,755,757],{"href":756},"\u002Fzeug\u002Fvercel-typescript-hosting","Vercel",[52,759,761],{"id":760},"was-sich-dadurch-verändert-hat","Was sich dadurch verändert hat",[11,763,764],{},"Der Alltagseffekt ist unspektakulär und gerade deshalb gut.",[11,766,767],{},"Ich gehe morgens Kaffee holen und sehe im Vorbeigehen: zwei Sachen bald fällig. Seitdem planen wir das Abendessen oft nach dem Display. Dann gibt es heute eben das Ding mit der Paprika.",[21,769],{},[244,771,772,778,784,790],{},[247,773,774,777],{},[92,775,776],{},"Die Information ist da, wo gekocht wird."," Kein App-Öffnen, kein Nachdenken, ein Blick im Vorbeigehen reicht.",[247,779,780,783],{},[92,781,782],{},"Rot und Gelb funktionieren sofort."," Niemand liest an einer Küchenwand Tabellen. Farbe an der Kante der Zeile reicht völlig.",[247,785,786,789],{},[92,787,788],{},"Einmal am Tag ein Push, mehr nicht."," Jedes Handy darf selbst einstellen, um wie viel Uhr und mit wie viel Vorlauf. Kein Benachrichtigungs-Dauerfeuer.",[247,791,792,795],{},[92,793,794],{},"Die Statistik tut weh."," Aus gegessen oder weggeworfen wird eine Wegwerfquote und eine kleine Hitliste der am häufigsten weggeworfenen Produkte.",[21,797],{},[11,799,800],{},"Vor allem der letzte Punkt hat mich erwischt.",[11,802,803],{},"Eine Zahl, die einem sagt, wie viel Prozent der erfassten Lebensmittel im Müll gelandet sind, diskutiert nicht. Sie hängt nur da. Seit das Display in der Küche ist, werfen wir merklich weniger weg, weil die bald fälligen Sachen jetzt gegessen werden statt entdeckt. Eine belastbare Zahl habe ich dafür noch nicht.",[52,805,552],{"id":551},[11,807,808],{},"Das Setup ist gut. Es ist nicht magisch.",[21,810],{},[244,812,813,819,825,831,837],{},[247,814,815,818],{},[92,816,817],{},"Tracken bleibt Handarbeit."," Jedes Produkt muss gescannt oder fotografiert werden. Wer damit nach zwei Wochen aufhört, hat ein sehr ruhiges Display mit sehr falschen Daten.",[247,820,821,824],{},[92,822,823],{},"Es gibt keine Zauberkamera im Kühlschrank."," Nichts erkennt automatisch, was reinkommt oder rausgeht.",[247,826,827,830],{},[92,828,829],{},"E-Ink ist ruhig, nicht schnell."," Das Display aktualisiert sich in festen Abständen, und ein Farb-Refresh ist ein kurzes, sichtbares Geflacker. Für eine MHD-Liste völlig egal, für Echtzeit-Träume nicht.",[247,832,833,836],{},[92,834,835],{},"Ohne Bastellust fehlt das Beste."," Das TRMNL funktioniert auch mit fertigen Plugins gut. Aber genau dieses Kühlschrank-Setup kann man nicht kaufen, das muss man bauen oder nachbauen.",[247,838,839,842],{},[92,840,841],{},"BWRY ist eine limitierte Edition."," Wer keins mehr bekommt: Das normale schwarzweiße TRMNL kann dasselbe, nur eben ohne Rot und Gelb. Es funktioniert, verliert aber den halben Witz.",[52,844,846],{"id":845},"würde-ich-es-empfehlen","Würde ich es empfehlen?",[11,848,849],{},"Ja, mit einer klaren Fußnote.",[21,851],{},[11,853,854],{},"Das TRMNL BWRY lohnt sich für Leute, die ein echtes wiederkehrendes Informationsproblem haben und Freude daran, es mit einem kleinen eigenen Werkzeug zu lösen. Der Kühlschrank ist mein Fall. Bei anderen ist es der Kalender, das Wetter am Fahrradständer oder der Zug zur Arbeit.",[11,856,857],{},"Falsch ist es für alle, die erwarten, dass Technik das Problem ohne eigene Disziplin löst. Das Display ist ein Spiegel, kein Butler.",[21,859],{},[11,861,862],{},"Das TRMNL macht nichts intelligenter. Es hängt nur die richtige Information an die richtige Wand.",[11,864,865],{},"Der Joghurt hinten links hat seitdem keine Chance mehr.",{"title":356,"searchDepth":357,"depth":357,"links":867},[868,869,870,871,872,873],{"id":650,"depth":360,"text":651},{"id":689,"depth":360,"text":690},{"id":717,"depth":360,"text":718},{"id":760,"depth":360,"text":761},{"id":551,"depth":360,"text":552},{"id":845,"depth":360,"text":846},"2026-08-02","Meine Erfahrung mit dem TRMNL BWRY als Küchendisplay für einen selbst gebauten Kühlschrank-Tracker mit MHD-Liste, Müllkalender und ehrlicher Wegwerf-Statistik.","\u002Fimages\u002Farticles\u002Ftrmnl-bwry-cover.webp","https:\u002F\u002Ftrmnl.com",{},"\u002Fzeug\u002Ftrmnl-bwry","09:00",{"title":631,"description":875},"zeug\u002Ftrmnl-bwry",[884,885,886,887,888,889,890,891,892,893],"trmnl","trmnl bwry","e-ink display","epaper dashboard","kühlschrank tracker","mhd","lebensmittelverschwendung","foodwaste","selbst gebaut","nuxt","Vier Farben, ein Blick beim Kaffeeholen, und abgelaufener Joghurt ist bei uns von der Regel zur Ausnahme geworden.","HP9Y1SJC-6BaZCRbPiT8CPwPwQ1FxllMdbqStDj8rmU",{"id":897,"title":898,"badge":398,"body":899,"category":1081,"date":1082,"description":1083,"draft":369,"extension":370,"image":1084,"link":1085,"linkText":373,"meta":1086,"navigation":375,"path":1087,"pinned":369,"publishTime":1088,"seo":1089,"stem":1090,"tags":1091,"verdict":1103,"visual":1104,"__hash__":1105},"zeug_de\u002Fzeug\u002Fsigenergy-pv-anlage.md","Sigenergy PV-Anlage: vier Wochen ohne eine einzige echte Kilowattstunde aus dem Netz",{"type":8,"value":900,"toc":1073},[901,904,907,909,912,915,917,920,924,926,930,933,935,938,940,943,945,948,952,955,957,960,962,965,968,972,975,977,980,982,985,987,990,992,1018,1020,1023,1026,1028,1031,1033,1036,1039,1041,1044,1046,1049,1051,1054,1056,1059,1062,1064,1067,1070],[11,902,903],{},"Seit vier Wochen habe ich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.",[11,905,906],{},"Und seit vier Wochen habe ich ein neues, leicht peinliches Hobby: morgens als Erstes nachsehen, wie viel Strom mein eigenes Dach schon wieder produziert hat.",[21,908],{},[11,910,911],{},"Das klingt nach einem Thema für Leute, die gern über Einspeisevergütung und Amortisationszeiten reden.",[11,913,914],{},"Das war auch meine Befürchtung.",[21,916],{},[11,918,919],{},"Die Realität ist deutlich banaler und gleichzeitig viel befriedigender: Seit vier Wochen habe ich keine einzige echte Kilowattstunde mehr aus dem Netz gezogen.",[470,921],{"align":472,"alt":922,"size":475,"src":923},"Sigenergy App","\u002Fimages\u002Fcontent\u002Farticles\u002Fsigenergy-pv-anlage\u002Fsigenergy-app-mqz4j59y.webp",[21,925],{},[52,927,929],{"id":928},"was-da-auf-dem-dach-und-in-der-garage-steht","Was da auf dem Dach und in der Garage steht",[11,931,932],{},"Kurz die Hardware, weil das hier gutes Zeug sein soll und nicht nur Gefühl.",[21,934],{},[11,936,937],{},"Auf dem Dach liegen 30 Module mit knapp 14 kWp. Eins davon gab es umsonst obendrauf, was mir als Technik-Mensch unverhältnismäßig viel Freude bereitet.",[21,939],{},[11,941,942],{},"Im Technikraum hängt ein Sigenergy Sigen Hybrid-Wechselrichter mit 12 kW, dazu der SigenStor-Speicher mit 9 kWh.",[21,944],{},[11,946,947],{},"Der Speicher ist modular, ich könnte später also aufstocken. Aktuell reichen die 9 kWh aber, um die Sonne vom Tag in den Abend zu retten.",[52,949,951],{"id":950},"vier-wochen-keine-echte-kilowattstunde","Vier Wochen, keine echte Kilowattstunde",[11,953,954],{},"Gerade ist gutes Wetter. Das muss man ehrlich dazusagen.",[21,956],{},[11,958,959],{},"Aber im Moment passiert genau das, wovon in den Hochglanz-Broschüren die Rede ist, und zwar wirklich: Tagsüber produziert das Dach mehr, als wir verbrauchen. Der Überschuss lädt den Speicher. Abends und nachts lebt das Haus aus dem Speicher.",[21,961],{},[11,963,964],{},"Der Zähler für den Netzbezug steht dabei praktisch still.",[11,966,967],{},"Vier Wochen lang nicht eine echte Kilowattstunde, für die ich zahlen müsste. Das fühlt sich jedes Mal aufs Neue ein bisschen wie schummeln an.",[52,969,971],{"id":970},"warum-home-assistant-den-spaß-erst-ausmacht","Warum Home Assistant den Spaß erst ausmacht",[11,973,974],{},"Die Anlage hat eine eigene App, und die ist wirklich gut. Übersichtlich, schnell, ich sehe Erzeugung, Verbrauch und Speicherstand auf einen Blick.",[21,976],{},[11,978,979],{},"Aber der eigentliche Spaß begann, als ich alles per Modbus TCP in Home Assistant eingebunden habe.",[21,981],{},[11,983,984],{},"Plötzlich ist die Anlage Teil meines Smart Homes und kein abgeschlossenes Produkt mehr. Ich sehe nicht nur Zahlen, ich kann mein Verhalten danach ausrichten.",[21,986],{},[11,988,989],{},"Spülmaschine, Waschmaschine, das Laden größerer Verbraucher: alles wandert gedanklich in die Stunden, in denen das Dach sowieso mehr liefert, als wir brauchen. Aus Daten wird Verhalten, und das ist der Teil, der süchtig macht.",[52,991,516],{"id":515},[244,993,994,1000,1006,1012],{},[247,995,996,999],{},[92,997,998],{},"Der Netzbezug steht still."," Bei gutem Wetter kommt der Strom komplett vom eigenen Dach, tagsüber direkt, abends und nachts aus dem Speicher.",[247,1001,1002,1005],{},[92,1003,1004],{},"Die App ist richtig gut."," Erzeugung, Verbrauch und Speicher auf einen Blick, ohne Bastelei.",[247,1007,1008,1011],{},[92,1009,1010],{},"Modbus TCP rein, Home Assistant glücklich."," Die Anlage wird Teil des Smart Homes, statt eine Insel zu bleiben.",[247,1013,1014,1017],{},[92,1015,1016],{},"Der Speicher ist erweiterbar."," Ich muss mich heute nicht für die Ewigkeit entscheiden.",[52,1019,552],{"id":551},[11,1021,1022],{},"Jetzt der Teil, den die Broschüren gern weglassen.",[11,1024,1025],{},"Gerade ist Sommer. Vier Wochen ohne Netzbezug sind eine schöne Zahl, aber sie sind eben auch das Ergebnis von langen, hellen Tagen.",[21,1027],{},[11,1029,1030],{},"Im Winter wird das anders. Aufs Jahr gerechnet liegt die realistische Autarkie eher bei rund 70 Prozent, nicht bei 100. Physik bleibt Physik, und im Dezember scheint die Sonne nun mal kürzer und müder.",[21,1032],{},[11,1034,1035],{},"Dafür gibt es aber einen echten Hebel: Der Wechselrichter ist preissignalfähig für dynamische Stromtarife. Ich kann den Speicher also gezielt dann laden, wenn der Netzstrom am günstigsten ist, und nicht, wenn er gerade am teuersten ist.",[11,1037,1038],{},"Im Sommer brauche ich das nicht. Im Winter wird das der Unterschied zwischen „Strom ist halt teuer“ und „Strom ist wenigstens schlau eingekauft“.",[21,1040],{},[11,1042,1043],{},"Dazu kommt der offensichtliche Punkt: Das ist eine fünfstellige Investition, in unserem Fall rund 15.000 Euro. Das rechnet sich über Jahre, nicht über Nacht.",[21,1045],{},[11,1047,1048],{},"Und ganz ehrlich: Die Modbus-Anbindung und der ganze Home-Assistant-Teil sind nerdig. Wer einfach nur Strom vom Dach will und mit der App zufrieden ist, braucht das nicht. Mir macht es Spaß, aber es ist Kür, nicht Pflicht.",[52,1050,846],{"id":845},[11,1052,1053],{},"Ja. Mit klarem Kopf, aber ohne Zögern.",[21,1055],{},[11,1057,1058],{},"Wenn du ein passendes Dach hast, ein paar Jahre vorausdenken kannst und die fünfstellige Investition stemmen willst, dann ist eine Anlage wie diese eine der wenigen großen Anschaffungen, die sich vom ersten sonnigen Tag an richtig anfühlen.",[11,1060,1061],{},"Wenn du dagegen erwartest, dass dich die Anlage im Januar genauso autark macht wie im Juni, wirst du enttäuscht. So funktioniert das nicht.",[21,1063],{},[11,1065,1066],{},"Für mich ist die Kombination aus Sigenergy, dem SigenStor-Speicher und Home Assistant genau das geworden, was ich mir erhofft hatte.",[11,1068,1069],{},"Statt einer Blackbox ist es ein Stück Haus, das ich verstehe, sehe und steuern kann.",[11,1071,1072],{},"Und dem eigenen Dach beim Geldverdienen zuzusehen, ist jedes Mal aufs Neue ziemlich gutes Zeug.",{"title":356,"searchDepth":357,"depth":357,"links":1074},[1075,1076,1077,1078,1079,1080],{"id":928,"depth":360,"text":929},{"id":950,"depth":360,"text":951},{"id":970,"depth":360,"text":971},{"id":515,"depth":360,"text":516},{"id":551,"depth":360,"text":552},{"id":845,"depth":360,"text":846},"Hardware","2026-07-23","Meine ersten vier Wochen mit einer Sigenergy PV-Anlage samt SigenStor-Speicher und Home-Assistant-Anbindung per Modbus TCP: warum ich gerade keine echte Kilowattstunde aus dem Netz ziehe und wo der Haken liegt.","\u002Fimages\u002Farticles\u002Fsigenergy-pv-anlage-cover.webp","https:\u002F\u002Fwww.sigenergy.com\u002F",{},"\u002Fzeug\u002Fsigenergy-pv-anlage","09:30",{"title":898,"description":1083},"zeug\u002Fsigenergy-pv-anlage",[1092,1093,1094,1095,1096,1097,1098,1099,1100,1101,1102],"sigenergy","sigenstor","photovoltaik","pv anlage","solaranlage","stromspeicher","home assistant","modbus","wechselrichter","autarkie","erfahrung","Vier Wochen, keine echte Kilowattstunde aus dem Netz, und ein neues, leicht peinliches Hobby: dem eigenen Dach beim Geldverdienen zusehen.","stripes","0b-Q7StTWS5CtRZvfT2qLMCozwKSJn0uz2e6KV6-xn4"]